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Queen zu schwul für China?

"Bohemian Rhapsody" wird neu geschnitten.

Nena mit Irgendwie, irgendwo, irgendwann

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Nena mit Irgendwie, irgendwo, irgendwann

Queen zu schwul für China?

Nun hat "Bohemian Rhapsody" bei den Oscars abgeräumt, und damit ist es auch Zeit die letzten weißen Flecken auf der Vertriebslandkarte zu bespielen. Also auch China. Aber Achtung: dort gibt es scheinbar homophobe Vorbehalte gegen das Werk, denn Freddie Mercury hatte ja auch Sex mit Männern. Was in Europa zum Alltag gehört, schein in China die Gemüter zu erhitzen. Und nun knickt der Vertrieb des Queen-Films einfach ein: Einige Szenen werden für die Chinesen weggeschnitten. Dort wird Freddie Mercury keine Männer küssen. Zudem wird kein Drogenkonsum zu sehen sein.

>> Rami Malek spricht über seine Rolle als Freddie Mercury.

Schon die Oscar-Rede vom Hauptdarsteller Rami Malek war in China entschärft worden, seine Aussagen zu schwulen Männern wurden mit "speziellen Männern" übersetzt. Homosexualität soll in China nicht thematisiert werden. Im Vorfeld der Veröffentlichung war dem Film bereits vorgeworfen worden, mit Freddie Mercury "straightwashing" zu betreiben, also seine Homosexualität runterzuspielen. Nun sind die Vorwürfe berechtigt.

Queen "Love Kills"