Die Geschichten hinter den Songs, Queen und einem einzigartigen Frontmann
Freddie Mercury: Von „Bohemian Rhapsody“ bis zum Triumph bei Live Aid
Wie wurde aus einem Kunststudenten namens Farrokh Bulsara einer der berühmtesten Frontmänner der Musikgeschichte? Welche Queen-Hits hätten beinahe nie das Licht der Welt erblickt? Und wie kam es dazu, dass Freddie Mercury die damals 19-jährige Samantha Fox bei einer privaten Party plötzlich mit auf die Bühne zog?
Im großen Freddie Mercury Special von 80s80s geht es nicht nur um die Songs von Queen, sondern vor allem um die Geschichten dahinter. Denn selbst einige der größten Klassiker der Band hatten zunächst alles andere als einen leichten Weg.
„Bohemian Rhapsody“ etwa galt der Plattenfirma als zu lang und zu ungewöhnlich für eine Single. Erst als Radio-DJ Kenny Everett den Song immer wieder spielte, ließ sich das Potenzial kaum noch ignorieren. Auch „We Will Rock You“ sorgte mit seinem fast instrumentenlosen Stampf-und-Klatsch-Rhythmus zunächst für Skepsis. Und bei „Another One Bites the Dust“ kam die entscheidende Ermutigung ausgerechnet von Michael Jackson, der Queen nahelegte, den Song als Single zu veröffentlichen.
Die Show mit Peter Illmann und Marie blickt außerdem zurück auf die Anfänge von Queen. Noch bevor es die Band unter diesem Namen gab, spielten Brian May und Roger Taylor bei Smile. Freddie Mercury stieß später hinzu, setzte den Namen Queen durch und entwickelte jene Mischung aus Rock, Drama, Inszenierung und musikalischem Größenwahn, die die Band unverwechselbar machte.
Ein zentraler Moment ist natürlich der 13. Juli 1985: Queens Auftritt beim Live Aid im Londoner Wembley-Stadion. Innerhalb von rund 20 Minuten gelang es Freddie Mercury und der Band, ein riesiges Publikum mit Songs wie „Bohemian Rhapsody“, „Radio Ga Ga“, „We Will Rock You“ und „We Are the Champions“ zu beherrschen. Das Special erzählt, warum dieser Auftritt für Queen zu einem entscheidenden Triumph wurde.
Doch Freddie Mercury war nicht nur der extravagante Entertainer auf der Bühne. Das Special zeigt auch eine ganz andere Seite des Sängers. Samantha Fox erinnert sich daran, wie sie Freddie auf einer privaten Aftershow-Party traf. Dort zog er die damals 19-Jährige spontan auf die Bühne, um mit ihr „Tutti Frutti“ zu singen. Für Fox wurde aus diesem überraschenden Moment eine prägende Begegnung – und später eine Freundschaft.
Dazu geht es um Brian Mays selbst gebaute Red-Special-Gitarre, Queens Vorbilder von den Beatles bis David Bowie, den Schritt vom experimentierfreudigen Studiosound zur großen Stadionband und den Einfluss, den Freddie Mercury bis heute auf Künstler wie Lady Gaga, Katy Perry, Dave Grohl, Muse oder The Darkness ausübt.
Viele dieser Geschichten entfalten ihren eigentlichen Reiz aber erst in der Sendung selbst – mit der Musik, den Originalaussagen und den Erinnerungen an einen Künstler, dessen Stimme und Bühnenpräsenz bis heute außergewöhnlich geblieben sind.