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80er Filmfortsetzungen die nie hätten kommen dürfen

Die zweiten Teile aus der Hölle - eine Übersicht.

80er Filmforsetzungen die nie hätten kommen dürfen

Es gibt Filme, die sind unstrittig Kult. Einige der besten Kultfilme stammen aus den 80ern. Aber es gibt auch immer gierige Studiobosse, die das Erbe der Kultfilme beschmutzen - durch hilflose zweite Teile.

Denn Fortsetzungen sind eins der besten Geschäfte in Hollywood. Die Faustregel ist: ein Drittel der Besucher eines Filmes werden den zweiten Teil sehen wollen. Mindestens. Insofern kann man das Einspielergebnis eines Film nehmen, und kennt das minimale Einspielergebnis vom zweiten Teil recht genau.

Die Produktionskosten kann man darauf basierend kalkulieren, und macht sicher ein Geschäft. Allerdings ist der Deal meist so kalkuliert, dass die Produktionskosten sicherheitshalber weit unter den Kosten des ersten Films bleiben. Das Schicksal der meisten Sequels: B-Movie Qualität.

>> Diese Perlen haben sind nun schon älter als 30, eventuell ein Grund sie mal wieder anzusehen?

Hier ein paar Filme, die nie hätten gedreht werden dürfen. Weil sie dem Kultstatus des ersten Teils schaden, und einfach unerträglich waren.

 

Grease 2 (1982)

Das Original war ein Film der 70er, denn John Travolta und Olivia Newton-John tanzten sich 1978 in die Herzen der Teenager. Im zweiten Teil gab es zumindest die junge Michelle Pfeiffer, aber auch sie konnte sich nicht sinnvoll durch die hölzernen Dialoge arbeiten. Der Film spielte nur 5% vom Ergebnis des Originals ein.

 

Teenwolf II (Teen Wolf Too, 1987)

Schon der englische Titel ist in seiner kalauernden Biederkeit kaum zu überbieten. Der Film ist hoffnungslos schlecht. Dabei hatte der zweite Teil von "Teen Wolf" eine Top-Besetzung: Jason Bateman übernahm von Michael J. Fox die Hauptrolle. Gerne wird er daran wohl heute nicht erinnert werden. An der Kinokasse brachte der Film weniger als eine durchschnittliche Doku der BBC.

 

Crocodile Dundee II (1988)

Paul Hogan als australischer Hinterwäldler in New York war ein weltweiter Überraschungshit. Dann kam der zweite Teil mit einer recht überflüssigen Handlung. Der Crocodile Dundee musste seine Freundin aus den Händen von südamerikanischen Drogenhändlern befreien. "Crocodile Dundee II" war kommerziell erfolgreich, aber künstlerisch eine Zumutung.

 

Staying Alive (1983)

Nachdem der Tanzfilm "Saturday Night Fever" ein bemerkenswerter Erfolg an den Kinokassen war, ging das Produzententeam sofort dazu über, eine Fortsetzung zu planen. Aber der Drehbuchautor Norman Wexler und der Darsteller John Travolta konnten sich einfach nicht über eine Story verständigen. Das Projekt kämm zum Erliegen. Sylvester Stallone war in der Lage den Streit zu schlichten und die Produktion voranzutreiben, aber das Ergebnis wurde einfach nicht rund. "Staying Alive" gilt als eine der schlechtesten Fortsetzungen aller Zeiten.

 

Auf dem Highway ist wieder die Hölle los (1984)

Burt Reynolds hatte vor der Produktion eines zweiten Teils einige Bedingungen an seine Teilnahme geknüpft. Dazu gehörte auch, dass das Budget für die Produktion im Vergleich zu "Auf dem Highway ist die Hölle los" verdoppelt wurde. Grundsätzlich eine gute Idee, nur hat das viele Geld dem Film nicht geholfen, er wirkt wenig inspiriert und schadete dem Kultstatus vom ersten Film.

 

2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen (1984)

Einigen Filmen sollte man ein offenes Ende gönnen. Stanley Kubricks "2001: A Space Odyssey" wurde dieses Schicksal nicht gegönnt. Zwanghaft versuchten die Studiobosse die Geschichte fertig zu erzählen. Dieser Prozess dauerte 16 Jahre und brachte am Ende doch nur einen künstlerischen Flop zustande. Selbst Schauspieler wie Roy Scheider und Helen Mirren konnten den Film nicht retten. Kritiker sagten: der Film konnte die Erwartungen nach Stanley Kubrick nur enttäuschen - das tat er zumindest zuverlässig.

 

Der weiße Hai 3-D (1983)

In den 80ern waren 3-D-Kinos mir grün-roter Papierbrille der große Hype. Aber die Kinos brauchten auch Filme. Die Produktion von 3D-Filmen war aufwändig und teuer, also sollten nur garantierte Hit-Filme in 3-D produziert werden. Nachdem "Der Weiße Hai" von Steven Spielberg ein Riesenerfolg an den Kassen war, wurde dieses Thema zur neuen 3-D-Idee. Inhaltlich lehnt sich der 3-D-Film nicht an die restlichen Filme der Reihe an. Das kann den Haien aber auch gleichgültig sein, denn das Image als gnadenlose Killermaschinen hatten sie fortan gepachtet. Die Ausrottung dieser Spezies hat selbst dieser Kinoflop beschleunigt.

 

Die Fliege 2 (1989)

Der zweite Teil der Fliege ist vollgestopft mit Special Effects, aber ganz arm an Story. Der Sohn von Seth Brundle, der zu einer Fliege mutiert, muss in einem von der Außenwelt abgeriegelten Institut eines Großindustriellen aufwachsen. Der Film wird durch Splatter-Effekte zum B-Movie degradiert.

 

Die Götter müssen verrückt sein II (1989)

"Die Götter müssen verrückt sein" war 1980 ein Überraschungserfolg. Es ging um Ureinwohner Afrikas, die mit westlichen Kulturgütern konfrontiert werden. Ein Konzept, dass nur einmal aufging und sich auch nicht steigern ließ. Zudem war 1989 der Zeitgeist anders. Der Boykott Südafrikas war in aller Munde, eine Produktion aus dem Land der Apartheid anzusehen, das was Ende der 80er nicht mehr politisch korrekt. 

"Die Götter müssen verrückt sein" - Teil 2, Trailer

"Die Götter müssen verrückt sein" - Teil 2, Trailer
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