Falco: neues Denkmal am Unfallort
Am 19. Februar 2026 wird in der Dominikanischen Republik ein offizielles Denkmal für Falco eröffnet. Es markiert erstmals außerhalb Österreichs dauerhaft den Ort seines tödlichen Unfalls von 1998.
Am 19. Februar 2026 wird in der Dominikanischen Republik ein offizielles Denkmal für Falco eröffnet. Es markiert erstmals außerhalb Österreichs dauerhaft den Ort seines tödlichen Unfalls von 1998.
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Am 19. Februar 2026 wird nahe Puerto Plata in der Dominikanischen Republik das Falco Memorial eröffnet. Das Datum ist bewusst gewählt, denn es ist der Geburtstag von Johann Hölzel, den die Welt als Falco kennt. Die Feier beginnt um 18:30 Uhr Ortszeit, unserer Zeit 23:30 Uhr. Bis kurz vor Beginn wird am Memorial noch gearbeitet und dekoriert. Die Behörden hatten die Location bereits Wochen zuvor geprüft, da sie direkt an der einzigen Nordroute nach Puerto Plata liegt. Eine Sperre der Straße ist nicht möglich. Mehr als 500 Fans und Gäste aus der Dominikanischen Republik haben ihr Kommen angekündigt, weltweit ist das Interesse groß. Es wird mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet.
Der Unfall am 6. Februar 1998 nahe Puerto Plata beendete das Leben von Johann Hölzel abrupt. Mit der offiziellen Markierung wird der Ort erstmals dauerhaft als Gedenkstätte ausgewiesen.
Anfang der 80er Jahre arbeitete Johann Hölzel in Wien an seinem eigenen Sound. 1981 gelang mit „Der Kommissar“ der Durchbruch im deutschsprachigen Raum. 1986 erreichte „Rock Me Amadeus“ Platz 1 der US Billboard Charts. Falco war damit der erste deutschsprachige Act an der Spitze der amerikanischen Charts. Auch „Jeanny“ wurde international bekannt. Songs von Falco laufen bis heute regelmäßig im Radio.
Parallel zur Eröffnung sorgt ein weiterer Fund für Aufmerksamkeit. In Hamburg sind mehrere CDs mit bislang unveröffentlichten Live Mitschnitten von Falco aufgetaucht, darunter offenbar auch isolierte Gesangsspuren von Johann Hölzel. Die Falco Privatstiftung informierte darüber auf Instagram. Ob daraus eine posthume Veröffentlichung entsteht, ist offen. 1998 erschien kurz nach dem Unfall das Album „Out Of The Dark Into The Light“.
Das 90 Minuten dauernde Opening Event wird live auf YouTube übertragen. Damit richtet sich der Blick am Geburtstag von Johann Hölzel auf einen Ort, der lange nur mit einem tragischen Ereignis verbunden war und nun offiziell gewidmet ist.
Zu den Ehrgästen zählen der Bürgermeister von Puerto Plata Héctor Almonte mit seinem Kulturstadtrat, die Botschafterin Gabriele Meon Tschürtz aus Kuba, der österreichische Konsul Ewald Engert, Falco Intimus Helmut Mauerbauer sowie Falco Resortchef Markus Wischenbart.
Freunde und Zeitzeugen aus der Dominikanischen Republik nehmen ebenfalls teil. Zwei Mitarbeiter des Tankstellencafés, bei denen Falco vor seinem Unfall Getränke gekauft hatte, schildern im Rahmen der Feier ihre Erinnerungen an den Hergang.
Nach Videoeinspielungen mit Bildern vom 40. Geburtstag von Johann Hölzel und einer Opening Speech von Ronald Seunig, dem Vorsitzenden der Falco Privatstiftung, wird das Memorial feierlich enthüllt.
Grußbotschaften senden die Mitglieder der Falco Band sowie die Videografen Rudi Dolezal und Hannes Rossacher und der Fotograf Rainer Hosch. Die Stiftung präsentiert zudem die Falco Villa in Gars am Kamp und das Talentförderprogramm „Falco goes school“.
Mit CARMEN aus dem Falceas Projekt beginnt anschließend die Geburtstagsparty. Sie singt „Happy Birthday, Falco“ sowie Songs wie „Rock Me Amadeus“, „Jeanny“ und „Der Kommissar“ gemeinsam mit einer Samba Dance Formation aus Puerto Plata.
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