Vor genau 30 Jahren feierte Lou Reed 10 drogenfreie Jahre

Das manifestierte er mit dem Album "New York".

Corey Hart mit Sunglasses at Night

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Vor genau 30 Jahren feierte Lou Reed 10 drogenfreie Jahre

Mit Sterling Morrison, Maureen Tucker und John Cale gründete er in den 60ern The Velvet Underground. Andy Warhol war sein Freund und Unterstützer, und in dessen Fabriketage wurde er drogensüchtig. Lou Reed brauchte ironischerweise die 80er-um sich von den Drogen und dem "schmutzigen New York" dieser Zeit zu lösen. In den 80s trug Lou Reed eine Frisur zum Fremdschämen aber erfand sich musikalisch neu. Er versuchte die prägende Musik seiner Stadt neu zu interpretieren: den Hip Hop. 

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Im Januar 1989 veröffentlichte Lou Reed das Album "New York". Die Musik war drogenfrei und klar, so wie der neue Lou Reed. Sein Werbegleiter aus dieser Zeit, der Bassist Fernando Saunders, sagt: "Lou Reed liebte Hip Hop. Das war überhaupt der Grund, warum ich bei ihm arbeiten durfte, weil ich damit Erfahrungen hatte."

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"New York" bleibt dennoch eine Lou Reed-Platte. Sie gilt als seine beste Platte seit "Transformer". Sie ist textlasting, die Musik ist reduziert, es wird mit Sampling gearbeitet. Ironischerweise hatte seine alte Band The Velvet Underground zeitgleich die größten kommerziellen Erfolge, Teenager trugen plötzlich T-Shirt der 60er-Band, während seine zeitgleichen Veröffentlichungen nicht weiter von dem Sound der 60er entfernt sein könnten.

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Auf "New York" beschäftigt sich Lou Reed mit dem New York der späten 80er. Die Texte sind streng und anklagend, darin folgt Lou Reed den Hip Hop-Künstlern dieser Zeit. Insbesondere Donald Trump, als eiskalter Investor, wird beschimpft, nicht ahnend, dass er 30 Jahre später Präsident sein würde.

Lou Reed "Dirty Blvd."