Jennifer Grey in "Dirty Dancing" (1987)
IMAGO / Everett Collection
Jennifer Grey in "Dirty Dancing" (1987)
29.01.2026

Bestätigt: Dirty Dancing kommt mit Jennifer Grey zurück

Jennifer Grey kehrt als Frances „Baby“ Houseman zurück auf die Leinwand. Die Dreharbeiten für die Fortsetzung von "Dirty Dancing" sollen noch in diesem Jahr beginnen. Wir haben alle Infos für euch.

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Dirty Dancing (1987)
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Dirty Dancing (1987)

Der Film der noch größer wurde als das Jahrzehnt: Dirty Dancing (1987)

Als Dirty Dancing 1987 in die Kinos kam, rechnete kaum jemand mit diesem Effekt. Regie führte Emile Ardolino, das Drehbuch schrieb Eleanor Bergstein, inspiriert von eigenen Jugend­erinnerungen. Gedreht wurde für rund sechs Millionen Dollar, eingespielt wurden weltweit etwa 218 Millionen. In Deutschland sahen fast neun Millionen Menschen den Film im Kino. Ein Überraschungserfolg, der schnell über das Genre hinauswuchs.

Die Geschichte von Dirty Dancing spielt im Sommer 1963 in den Catskill Mountains. Frances „Baby“ Houseman, siebzehn, privilegiert aufgewachsen, trifft im Ferienresort Kellerman’s auf den Tanzlehrer Johnny Castle. Patrick Swayze und Jennifer Grey wurden mit diesen Rollen endgültig zu Stars. Der Film erzählt von Klassenunterschieden, sexueller Selbstbestimmung, Abtreibung und Loyalität. Themen, die im Gewand eines Tanzfilms ungewöhnlich klar verhandelt wurden.

Choreograf Kenny Ortega orientierte sich bewusst an Tanzstilen der frühen Sechziger, Mambo und kubanische Rhythmen prägten Dirty Dancing. Gedreht wurde unter anderem in der Mountain Lake Lodge in Virginia und in Lake Lure, North Carolina.

Der Soundtrack trug entscheidend zum Erfolg bei: Sieben Songs entstanden eigens für den Film, darunter "(I’ve Had) The Time of My Life", "Hungry Eyes" und "She’s Like the Wind". Der Titelsong gewann 1988 den Oscar, einen Golden Globe und einen Grammy.

Bei den Kritikern kam Dirty Dancing sehr unterschiedlich an. Während manche Rezensenten die Inszenierung als massentauglich und kitschig einordneten, sahen andere eine präzise Gesellschaftsskizze.

Unbestritten blieb aber die Wirkung. 2024 wurde der Film in das National Film Registry der USA aufgenommen. Spätere Adaptionen: Serie, Musical, Remake änderten daran wenig. Das Original blieb der Maßstab.

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Jennifer Grey (2024)
IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Jennifer Grey (2024)

Lionsgate bestätigt direkte Fortsetzung mit Bezug zum Original und mit Jennifer Grey als „Baby“

Nun folgt der nächste Schritt. Die Produktionsfirma Lionsgate hat bestätigt, dass eine direkte Fortsetzung von Dirty Dancing in Vorbereitung ist. Gedreht werden soll ab 2026, ein Kinostart ist für 2027 oder 2028 geplant. Jennifer Grey kehrt als Frances "Baby" Houseman zurück und ist auch als Executive Producer beteiligt. Was viele beruhigen wird: Patrick Swayze, der 2009 starb, soll nicht ersetzt werden. Die Geschichte soll respektvoll mit dem Original umgehen.

Produziert wird der Film von Nina Jacobson und Brad Simpson, die u.a. "Die Tribute von Panem" gemacht haben. Das Drehbuch schreibt Kim Rosenstock (u.a. bekannt für "Only Murders in the Building"). Ursprünglich war Jonathan Levine als Regisseur vorgesehen, er hat den Posten allerdings inzwischen abgegeben. Wer die Regie stattdessen übernimmt, ist noch offen. Inhaltlich soll die Handlung in den 90ern spielen und erneut im Umfeld von Kellerman’s angesiedelt sein. Konkrete Storydetails sind aber bisher nicht bekannt.

Jennifer Grey erklärte gegenüber dem Branchenmagazin Deadline, sie habe sich lange gefragt, „wo wir Baby Jahre später finden könnten und wie ihr Leben wohl aussehen würde“. Es habe Zeit gebraucht, „die richtigen Leute zusammenzubringen, denen ich zutraue, das Erbe des Originalfilms fortzuführen“. Das Sequel solle Tanz, Musik und Emotionen verbinden, ohne die Vergangenheit zu kopieren.

Der neue Film versteht sich ausdrücklich nicht als Fortsetzung von "Dirty Dancing 2: Havana Nights" aus dem Jahr 2004, der mit dem Original inhaltlich nichts zu tun hatte und kaum Resonanz fand. Stattdessen knüpft das Projekt direkt an den Film von 1987 an. Kein Neustart, kein ironischer Bruch. Sondern der Versuch, eine bekannte Figur weiterzudenken, in einem anderen Jahrzehnt, unter veränderten Vorzeichen, aber mit klarem Bezug zum Ursprung.

Bill Medley & Jennifer Warnes - (I've Had) The Time Of My Life (Official Musicvideo)

Bill Medley, Jennifer Warnes - (I've Had) The Time Of My Life (Official HD Video)
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