Bettina Köster, Malaria! (1982)
IMAGO / Future Image
Bettina Köster, Malaria! (1982)
18.03.2026

Bettina Köster von Malaria! gestorben

Bettina Köster starb am 16. März 2026 in Capaccio Paestum in Italien. Köster formte den Sound von Malaria! und beeinflusste die Post Punk Szene der frühen 80er Jahre. Rest in Peace!

Tears for Fears mit Mad World

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Der Sound von Malaria! war genau euer Ding? Düster, avantgardistisch, kompromisslos? Dann hört rein in unser 80s80s WGT Radio! Hier läuft der Sound der Szene: Dark Wave, Post-Punk und Underground-Vibes. Jetzt hier einschalten!


Es läuft:
Tears for Fears mit Mad World
* 15. Juni 1959; † 16. März 2026

Rest in Peace, Bettina Köster 🕊️

Bettina Köster gründete die Band Malaria! und starb am 16. März 2026 im italienischen Capaccio Paestum. Das bestätigten Weggefährten wenige Tage nach dem Tod von Bettina Köster. Eine Todesursache wurde nicht genannt. Bettina Köster lebte und arbeitete seit vielen Jahren in Italien.

Bettina Köster, Malaria! (1982)
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Bettina Köster, Malaria! (1982)

Von West Berlin in die internationale Szene

Bettina Köster arbeitete seit den späten 70er Jahren in der Westberliner Undergroundszene. Dort verband Köster Musik mit Film und bildender Kunst.

Gemeinsam mit Gudrun Gut, Musikerin, und Beate Bartel, Musikerin, gründete Bettina die Band Mania D. Aus diesem Projekt entstand 1981 Malaria!, eine Band mit schneller internationaler Resonanz.

Bettina Köster hat bei Malaria! gesungen und hautsächlich die Texte geschrieben. Die tiefe Stimme und der reduzierte, sprechgesangsnahe Vortrag bestimmten den Klang. Stücke wie „Kaltes klares Wasser“ verbreiteten sich über Deutschland hinaus.

Die Band trat unter anderem 1982 auf der Documenta 7 in Kassel auf und ging mit Gruppen wie New Order und Siouxsie and the Banshees auf Tour.

Bettina Köster, Malaria! (1982)
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Bettina Köster, Malaria! (1982)

Was passierte nach dem Ende der Band Malaria?

Nach der Auflösung der Band arbeitete Bettina Köster weiter in verschiedenen Bereichen. Köster lebte zeitweise in New York, machte Filme und komponierte weiter Musik. Der Kurzfilm „Peppermills“, den Bettina Köster gemeinsam mit Isabell Hegner, Filmemacherin, entwickelte, erhielt 1998 den Teddy Award auf der Berlinale.

Auch nach der Band blieb Bettina Köster künstlerisch aktiv. 2009 wurde das Soloalbum „Queen of Noise“ veröffentlicht, dessen Titel auf eine Bezeichnung des Radiomoderators John Peel zurückgeht. Später moderierte Bettina Köster eine Sendung namens „Die Sendung mit Bettina Köster“ bei einem Berliner Radiosender. In einem Interview sagte Köster: „Eines der bemerkenswerten Dinge über die Mädchen von Mania D und Malaria! ist, dass wir Mut hatten.“

Bettina Köster war eine wichtige Person der frühen Queer Bewegung und war nicht-binär.

Malaria! - Kaltes klares Wasser (Live)

Malaria! - Kaltes klares Wasser [live 81]
Malaria! - Kaltes klares Wasser [live 81]

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