Jean-Michel Jarre feiert in diesem Jahr Premiere auf Ibiza
Seine Musik inspirierte Depeche Mode ebenso wie Duran Duran. Im Sommer bringt Jean-Michel Jarre seine ikonische Synth-DNA erstmals ins Amnesia und schreibt damit ein neues Live-Kapitel.
Seine Musik inspirierte Depeche Mode ebenso wie Duran Duran. Im Sommer bringt Jean-Michel Jarre seine ikonische Synth-DNA erstmals ins Amnesia und schreibt damit ein neues Live-Kapitel.
Ein Radio für die Wavehits der 80er. Hier hört ihr die prägenden Synth-Sounds eines Genres, das auch Pioniere wie Jean-Michel Jarre („Oxygène (Part IV)“) beeinflusst hat. Jetzt hier einschalten!
Es klang ganz zu Beginn in den 70ern – ähnlich wie bei Kraftwerk & Co – wie Musik aus fernen Welten, völlig neu, völlig anders, futuristisch aber eben doch mit viel Gefühl. Typisch für den wegweisenden Franzosen.
Jean-Michel Jarre (seit 1972 bis heute aktiv) gehört zu den Pionieren der elektronischen Musik: Er prägte maßgeblich den Übergang von analogen Klangwelten zu kosmischen Synthesizer-Landschaften und war deutlich wegweisend für den Sound der 80er Jahre.
Sein Einfluss zeigte sich besonders in Alben wie „Oxygène“ (1976) und „Equinoxe“ (1978), die moderne Synth-Waves der folgenden Popkultur etablierten und Komponierweisen für Ambient, Synth-Pop und später auch Track-Strukturen des Techno vorwegnahmen.
Sein Album „Magnetic Fields“ stieg 1981 in die Top 10 der deutschen Albumcharts. „Magnetic Fields“ war eines der ersten Alben, das den Fairlight CMI Sampler intensiv nutzte. Dieses Gerät wurde kurz darauf zum Standard für Künstler wie Peter Gabriel, Kate Bush oder Duran Duran.
Auch einer der prominentesten Fans Jean-Michel Jarres, Martin Gore von Depeche Mode, ließ sich von ihm inspirieren und hat schon mit dem Klangkunst-Pionier zusammengearbeitet. Das geschah 2022 für Jarres Hommage an einen noch älteren Pionier der elektronischen Musik, Pierre Henry.
Ein weiteres 80s-Statement von Jean-Michel Jarre war das 1984er Album "Zoolook": Ein experimenteller Meilenstein, auf dem Jarre menschliche Stimmen aus über 20 Sprachen als "Instrumente" einsetzte. Das Album gilt als Paradebeispiel für kreatives Sampling und wurde 1984 zum Instrumental-Album des Jahres in den USA gewählt.
2016 veröffentlichte Jean-Michel Jarre die bemerkenswerte Platte "Electronica 2: The Heart Of Noise". Dafür hatte er sich die - aus seiner Sicht - wichtigsten Protagonisten der elektronischen Musik ins Studio geholt. Gary Numan war dabei, die Pet Shop Boys, The Orb, Sébastien Tellier, Jeff Mills, Julia Holter, Cyndi Lauper und Hans Zimmer.
Neben diesen wichtigen Persönlichkeiten konnte Jean-Michel Jarre auch Yello für das Projekt begeistern. Gemeinsam schrieben sie den Song "Why This, Why That and Why?", der dann im Rahmen des Projekts veröffentlicht wurde.
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