Wie wurde aus einer Tierarztrechnung die Idee für „Don’t Stop Believin’“?
Jahr: 1981
Länge: 4:11
Album: Escape
Label: Columbia Records
Mitte der 70er kämpfte Jonathan Cain in Hollywood darum, als Musiker Fuß zu fassen. Geld hatte er kaum, und als seine Hündin nach einem Unfall operiert werden musste, stand plötzlich eine Tierarztrechnung über 900 Dollar im Raum. Für Cain war das unbezahlbar. Also rief er seinen Vater in Chicago an und fragte ihn, ob er seinen Traum vielleicht aufgeben und nach Hause zurückkehren sollte.
Doch sein Vater riet ihm genau das Gegenteil: Er solle weitermachen und den Glauben nicht verlieren – „Don’t stop believing“. Jonathan Cain schrieb den Satz in sein Notizbuch mit Songideen. Wenig später bekam seine Karriere tatsächlich neuen Schwung. Er stieg bei The Babys ein und tourte 1980 als Vorgruppe von Journey durch die USA. Als Journey danach einen neuen Keyboarder suchten, wechselte Jonathan Cain von der Vorband direkt zum Headliner.
Wie wurde aus dem Satz von Jonathan Cains Vaters eine Rock-Hymne?
1981 arbeitete Journey an ihrem Album „Escape“, doch der Band fehlte noch ein Song. Als Sänger Steve Perry Jonathan Cain nach einer Idee fragte, erinnerte der sich an den Satz seines Vaters. Aus „Don’t stop believing“ entwickelte er einen Refrain, an dem Steve Perry sofort weiterarbeiten wollte. Gemeinsam entstand die Geschichte eines jungen Paares, das seinem Alltag entkommen wollte.
„Don’t Stop Believin’“ wurde zu einem der bekanntesten Songs von Journey und zu einer der großen Rock-Hymnen der 80er. Für Jonathan Cain blieb der Titel eng mit seinem Vater verbunden, der ihn Jahre zuvor genau im richtigen Moment dazu gebracht hatte, nicht aufzugeben.
Peters Pop Stories
Zu fast jedem großen Hit der 80s gibt es eine Geschichte. Und wenn jemand diese Stories kennt, dann Peter Illmann. Im Podcast erzählt er die spannendsten, unglaublichsten und schönsten Geschichten zu den 80s-Hits, die ihr liebt. Jede Woche gibt´s eine neue Folge - viel Spaß!
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