Erstes Album nach mehr als 10 Jahren von T’Pau
Comeback in Your Hands: Für 80s80s ist Carol Decker, die Frontfrau von T’Pau, längst wieder mittendrin und nicht erst seit dem neuen Album.
Comeback in Your Hands: Für 80s80s ist Carol Decker, die Frontfrau von T’Pau, längst wieder mittendrin und nicht erst seit dem neuen Album.
T’Pau standen genau an dieser Schnittstelle, an der der Wave-Sound plötzlich groß wurde: eingängig, aber nie beliebig. Genau dieses Spannungsfeld hört ihr im 80s80s WAVE Radio: Synths, Haltung und dieser ganz eigene 80s-Vibe zwischen Underground und Charts. Rein da. 🎧
Carol Decker überstand eine Tumor-Operation und stand 2024 bereits wieder mit den 80s80s Allstars im Studio. Die Entwicklung zeigt: Das neue Album von T’Pau ist kein spontanes Comeback, sondern das Ergebnis einer längeren Rückkehrphase.
Es war eine Nachricht, die viele Fans von T’Pau erst einmal schlucken mussten. Carol Decker machte öffentlich, dass bei ihr ein Tumor entdeckt wurde. Die Frontfrau von T’Pau, bekannt für ihre markante Stimme, sprach offen darüber, dass „etwas Schlimmes gewachsen“ sei. Für Carol Decker bedeutete das eine Operation und eine Phase, in der plötzlich nicht Musik, sondern Gesundheit im Mittelpunkt stand.
Doch nur kurze Zeit später kam die entscheidende Wendung. Carol Decker konnte selbst Entwarnung geben. Der Tumor war gutartig, die Operation erfolgreich. Und vor allem: Carol Decker meldete sich mit einer klaren Botschaft zurück. Es gehe ihr „schon viel besser“.
Für Carol Decker war es der Startpunkt zurück in ein normales Leben und damit auch zurück zur Musik. Die Frontfrau von T’Pau machte deutlich, dass sie nicht vorhat, sich zurückzuziehen.
Um zu verstehen, warum diese Rückkehr so viele bewegt, lohnt sich ein Blick zurück. Carol Decker wurde in den 80ern zur Stimme von T’Pau, einer Band, die mit Songs wie „China in Your Hand“ und „Heart and Soul“ internationale Erfolge feierte.
Gemeinsam mit Ronnie Rogers prägte Carol Decker den Sound von T’Pau, der sich zwischen Pop und Rock bewegte. Die Band traf den Nerv der Zeit, ohne sich komplett in Trends zu verlieren. Genau das ist auch der Grund, warum Carol Decker bis heute als prägende Stimme dieser Ära gilt.
Der erste sichtbare Schritt zurück kam nicht mit einem Album, sondern bei 80s80s. Carol Decker stand 2024 gemeinsam mit Steve Norman und den 80s80s Allstars im Studio, um den Song „White Christmas“ aufzunehmen. Der nächste Schritt folgte Anfang 2026. Mit „Read My Lips“ veröffentlichte T’Pau die erste neue Single seit Jahren. Aber Carol Decker und T’Pau waren nie komplett verschwunden. Seit der Reunion 2013 war die Band regelmäßig live aktiv. Was sich nun verändert, ist die Wahrnehmung. Mit neuer Musik wird aus einer Live-Band wieder ein aktiver Player im Musikgeschehen. Carol Decker nutzt diesen Moment, um T’Pau neu zu positionieren.
Jetzt folgt der nächste Schritt. Mit „Be Wonderful“ erscheint morgen das erste neue Studioalbum von T’Pau seit über zehn Jahren. Die Frontfrau von T’Pau zeigt, dass sie nach der gesundheitlichen Phase nicht nur zurück ist, sondern bereit für eine neue Phase.
Also warum also die lange Pause zwischen den Studioalben? „Ich hatte einfach sehr lange nicht wirklich die Motivation zu schreiben“, gibt Carol Decker zu. Und der Grund war ihre Familie: „Ich habe mit meinem Mann ein anderes Leben begonnen und eine Familie großgezogen, deshalb war ich gedanklich einfach an einem ganz anderen Punkt. Dann nahm Anfang der 2000er die Live-Szene für 80er-Künstler richtig Fahrt auf, und seitdem habe ich eigentlich nicht mehr aufgehört, live zu arbeiten – und dabei weltweit eine Menge Spaß gehabt,“ erklärte Carol Decker gegenüber dem britischen Classic Pop Magazine.
Mit ihrem T’Pau-Kollegen Ronnie Rogers sei sie dennoch immer in Kontakt geblieben: „Ronnie schreibt ohnehin ständig und ist sehr kreativ. Jetzt sind die Kinder in ihren Zwanzigern, und ich hatte endlich die Zeit und den Kopf frei, mich wirklich darauf zu konzentrieren – und wir haben ein Album fertiggestellt!“
Auf dem Cover von „Be Wonderful“ ist übrigens Carol Decker zu sehen. Im zarten Alter von 10 Jahren. So dreht das Album noch eine weitere Schleife in die späten 60er. Aber musikalisch ist die Platte viel eher in den 80ern verwurzelt – und das finden wir auch gut so.
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