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1981

Grauzone - Eisbär

"Beim ersten Take klangen wir extrem nach dem Song "The Forest" von The Cure. Die Labelcrew verlangte persönlichere eigene Ideen."

Gänsehaut mit Karl der Käfer

NDW

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Es läuft:
Gänsehaut mit Karl der Käfer
Stephan Eicher (Grauzone)
Eddy Berthier, CC BY 2.0
Stephan Eicher (Grauzone)

Grauzone "Eisbär"

Jahr: 1981
Länge: 4:46
Label: Off Course
Album: Grauzone

Kaum eine Schülerband der 80er hatte diesen Song nicht im Repertoire. Kein Wunder: gesanglich ist der NDW-Hit keine große Herausforderung, zudem ist der emotionale Text ganz nah dran an der geschundenen Teenager-Seele. Dann noch ein paar schrille Gitarren-Versuche und das Keyboard, das sich vorsichtig anschleicht. So einfach, und doch so nachhaltig erfolgreich ist der Grauzone-Hit. Marco Repetto von Grauzone erklärte dem Intro-Magazin später die schrillen Töne im Song, denn diese experimentellen Sounds waren im Frust entstanden: "Beim ersten Take klangen wir extrem nach dem Song "The Forest" von The Cure. Die Labelcrew von Off Course wies uns darauf hin und verlangte persönlichere eigene Ideen. So entstand der von wütenden Synthies gebrochene Song."

Es gab seit den 80ern auch zahllose Cover-Versionen von kommerziell erfolgreichen Bands. Der "Eisbär" ist nicht totzukriegen. Das spannendste Cover stammt dabei von den Franzosen Nouvelle Vague aus dem Jahr 2006. Die Gruppe Grauzone war hingegen keine nachhaltige Band. Die Schweizer verweigerten sich jeder Form von Vermarktung, hatten grade mal 10 öffentliche Auftritte und lösten sich 1982 wieder auf.

Grauzone "Eisbär"